Wenn Hören Zugehörigkeit schafft

Im Literarischen Salon Hannover sprach Prof. Dr. Thomas Lenarz gemeinsam mit Veronika Wolter über Schwerhörigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und die Chancen moderner Hörmedizin. Ein besonderer Abend, der medizinisches Wissen und persönliche Erfahrungen eindrucksvoll miteinander verband.

Wenn Hören Zugehörigkeit schafft

Wie verändert gutes Hören die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben? Mit dieser Frage beschäftigte sich im Juni eine Veranstaltung im Literarischen Salon Hannover. Gemeinsam mit Veronika Wolter sprach Prof. Dr. Thomas Lenarz über die Auswirkungen von Schwerhörigkeit, die Bedeutung von Kommunikation und die Möglichkeiten moderner Hörmedizin.

Der Abend war in mehrfacher Hinsicht besonders: Veronika Wolter ist eine ehemalige Patientin von Prof. Dr. Thomas Lenarz und war viele Jahre als Assistentin an seiner Klinik tätig. So begegneten sich eine ehemalige Patientin und ihr behandelnder Arzt ebenso wieder wie eine frühere Assistentin und ihr damaliger Klinikdirektor. Die gemeinsame Geschichte verlieh dem Gespräch eine besondere Authentizität und machte deutlich, welchen Unterschied moderne Hörmedizin für das Leben betroffener Menschen machen kann.

Hören bedeutet weit mehr als die Wahrnehmung von Schall. Es ist eine wesentliche Voraussetzung für Kommunikation, gesellschaftliche Teilhabe und Lebensqualität. Umso wichtiger ist es, über die Folgen von Schwerhörigkeit aufzuklären und die Möglichkeiten moderner Hörimplantate einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen.

Prof. Dr. Thomas Lenarz dankt Joachim Otte für die einfühlsame Moderation sowie dem Team des Literarischen Salons Hannover für die gelungene Veranstaltung und den inspirierenden Austausch.

Foto: Nerea Lakuntza