Hören bedeutet Teilhabe

Zum Internationalen Tag der Gehörlosen erinnert Prof. Dr. Thomas Lenarz daran, wie wichtig gutes Hören für Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe ist – und warum Hörverlust frühzeitig erkannt und behandelt werden sollte.

Hören bedeutet Teilhabe

Der Internationale Tag der Gehörlosen ist für mich ein wichtiger Anlass, daran zu erinnern, wie wertvoll gutes Hören für unsere Lebensqualität und unsere gesellschaftliche Teilhabe ist.

Ein Hörverlust entwickelt sich häufig schleichend. Gespräche werden anstrengender, man versteht in Gesellschaft immer weniger und zieht sich möglicherweise irgendwann zurück. Unbehandelter Hörverlust kann zu sozialer Isolation beitragen und ist zudem mit einem erhöhten Risiko für kognitiven Abbau und Demenz verbunden.

Deshalb mein Appell: Lassen Sie Ihr Gehör regelmäßig überprüfen und suchen Sie bei Veränderungen frühzeitig eine HNO Ärztin oder einen HNO Arzt auf.

Heute gibt es sehr gute Möglichkeiten, einen Hörverlust zu behandeln. Moderne Hörgeräte sind leistungsfähig, komfortabel und teilweise nahezu unsichtbar. Und wenn ein Hörgerät nicht mehr ausreicht, können Hörimplantate eine weitere Möglichkeit sein, wieder besser zu hören und Sprache zu verstehen.

Die erste Scheu vor einem Hörgerät oder einem Implantat ist verständlich. Aber gutes Hören bedeutet weit mehr, als Töne wahrzunehmen. Es bedeutet, Gespräche zu führen, mit anderen Menschen verbunden zu bleiben und aktiv am Leben teilzunehmen.

Wer wissen möchte, wie gut er hört, kann sich ganz unkompliziert bei uns zu einem Hörcheck und einer individuellen Beratung anmelden. Anfragen und Terminwünsche können Sie gerne per E Mail an HNO@INI-Hannover.de senden.

Hörverlust sollten wir nicht einfach hinnehmen. Oft können wir sehr viel tun, um Menschen ein Stück Lebensqualität und Teilhabe zurückzugeben.

#TagDerGehörlosen #Hören #Hörgesundheit #HNO #Hörverlust #CochleaImplantat #Hörimplantat